Kleiner Schwatz über die Butter
Wenn wir von Butter
sprechen, reden wir in der Regel von Butter aus Kuhmilch. Mehr oder weniger
gut kann man Butter aus jeglicher Milch erzeugen. Nach der
EU-Streichfettverordnung (was für ein gewaltiger Name !) ist Butter ein
Streichfett, bei 20 Grad festbleibend und streichfähig in Form einer festen,
elastischen Emulsion.....bestehend aus Milch und/oder Milcherzeugnissen mit
Fett als wesentlichen Bestandteil... Butter hat einen Milchfettgehalt von
mindestens 80% und höchstens 90%, einen Höchstgehalt an Wasser von 16%...
Das typische Butteraroma
kennen wir alle. Aber das Butter in grauer Vorzeit auch als
Verpackungsmaterial bei komplizierten Transporten von Glas, Töpferwaren und
anderen zerbrechlichen Gegenständen diente, ist weitgehend unbekannt, und
das, obgleich viele Mitbürger die Redewendung es sei "alles in Butter" gern
nutzen. Butter sollte man immer dunkel und kühl aufbewahren, denn sonst
schmeckt sie schnell ranzig und übel. Aber andere Länder andere
Sitten. In der Mongolei ist es durchaus üblich, einen Klecks ranzige Butter
in den Tee zu geben um ihn erfrischender zu machen. Aber auch Oma nahm zu
allem gern die "gute Butter" die früher, mehr als heute, im Ruf stand, gesund
zu sein, für die Zubereitung von Soßen, Suppen und zum Backen und Braten.
Übrigens: mit Butter gehen Teerflecke prima raus.......
