Geschichte der Eiernutzung
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Nein, nein, jetzt wird nicht die Frage erörtert, was eher da war, das Ei oder das Huhn. Und wenn wir von Eiern sprechen meinen wir eigentlich die Hühnereier, obgleich es eine Vielzahl anderer durchaus schmackhafter Eier gibt. Die Vorfahren unserer scharrenden Eierproduzenten kommen aus dem indischen Dschungel. Es gibt sie heute noch, die Bankivahühner, damals von den Indern als Haustiere gehalten. Weitergezüchtet haben es eigentlich aber erst die alten Griechen. Und von Griechenland aus kamen die Flattertiere nach Rom, nach Frankreich und zu den Germanen. Schon immer war das Ei ein Symbol der Fruchtbarkeit. Es wurde geopfert, verziert und angebetet. Ägypter und und die frühen Griechen lehrten die Entstehung des Universums aus einem Weltenei. Die Eier stehen überall auf der Welt im Mittelpunkt von Sitten und Bräuchen. Sogar magische Kräfte wurden ihnen angedichtet. So vernichteten die Römer die Eierschalen, weil Hexen mit Ihnen herumfliegen würden (kannten die noch keine Besen?). Germanische Bauern rieben ihre Ackergeräte mit Eiern ein, zwecks höheren Ertrages. Es wurden Eier gerollt, gedreht und die Zukunft vorhergesagt und selbst Kolumbus´ Eiertrick ist heute eine Redensart für eine tolle Lösung. Die Ostertraditionen müssen hier selbstredend auch noch erwähnt werden. Etwas hat der Mythos des Ei´s heute wohl doch gelitten, woran aber offensichtlich nicht die Hühner die Schuld haben....   
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