Wir sind uns dieses mal recht sicher, das es nicht die Sumerer waren, welche die Wurst erfanden, aber so richtig wissen.......? Angefangen hat es sicherlich mit dem Versuch das Fleisch und die Innereien haltbarer zu machen. Also pökeln, kochen, braten. Ja und nun wohin damit? So viele Töpfe hatte man nicht, also wurden die Därme oder der Magen ausgewaschen und die Furage hineingestopft. Im alten Griechenland dann, wurden, so der Dichter Homer in der Saga vom Odysseus, gekochte und mit Fleisch, Fett und Blut gefüllten Ziegenmägen mit auf  Abenteuer genommen. Interessanterweise hat gerade die Wurstmacherei in Deutschland eine lange Tradition. So wurde zum Beispiel im Jahr 1769 Göttinger Mettwurst nach Holland, England, Dänemark, Schweden, Russland und Indien exportiert. Heute werden über 1500 Sorten Wurst in Deutschland hergestellt (Komisch selbst auf der längsten Wursttheke im Laden sind es bestimmt nicht mehr als 50 Sorten). Zwar essen wir heute gänzlich anders als unsere Altvorderen, so futterte man im Mittelalter wesentlich mehr Fleisch als heute, aber die Wurst hat immer noch ihren Stammplatz auf den Tischen. Wenn die Wurst nach traditionell handwerklichen Verfahren hergestellt wird, besteht sie  aus Fleisch, Speck, Gewürzen und Trinkwasser. Für spezielle Sorten werden andere Lebensmittel (Eier, Milch, Sahne, Käse, Pilze, Paprika, und in unserer Zeit zunehmend auch Gemüse) verwendet. Heute wird sehr auf Regionalität der Wurstmacherei gesetzt. Nicht ganz zu unrecht, wie wir finden. Denn es gibt Gegenden, da schmeckt die Wurst einfach besser.... Wir nennen jetzt aber keine Namen.  :-))
Die Geschichte der Wurst
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