In der Kartoffelwelt tobt ein kleiner Krieg: Industrielle
Produktion kontra ökologischer Anbau, Sortenbeamte gegen traditionsbewusste Kultivierer historischer Knollen, die Einkellerer gegen
die "ich hätte da gerne 3 Stück", die Pellkartoffler gegen die
Salzkartoffler.....da findet sich keiner durch und der Nacht-Topf erst recht
nicht. Wenn man jemanden nach Kartoffelsorten fragt, gibt es meistens die
Antwort: Frühkartoffeln, dann welche die festkochend sind und welches die mehligkochend sind. Höchstens mal ein
hobbygärtnernder Freizeitbauer kennt dann noch den einen oder anderen
Sortennamen. Dabei sind allein in deutschen Genbanken über 5000 Sorten
vorhanden. Die
Kartoffelpflanze ist ein Nachtschattengewächs und damit eine enge Verwandte
der Peperoni, Auberginen, Paprika und Tomaten.
Festkochende Sorten haben eine glatte, feuchte
Schnittfläche und sind
gut für Gerichte mit dünneren, festeren Kartoffelscheiben, wie z.B. für
Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, oder Kartoffeln mit Quark und Butter. Dann
gibt´s dann noch die "vorwiegend festkochenden" Sorten, auch wieder gut für
Brat- und Pellkartoffeln aber auch zu Soßengerichten. Zum Kartoffelbrei, für
Klöße oder Knödel nimmt man besser eine "mehlige" Sorte.


Rund um die Kartoffel