Chinesen gab´s schon immer viele. Und weil viele Köpfe auch  viele Einfälle haben, kamen sie vor etwa 4000 Jahren schon auf den Gedanken, gemahlenes Getreide mit Wasser zu vermischen, ein wenig damit herum zu kneten, es zu formen und danach trocknen zu lassen. Nur Nudel hieß es da mit Sicherheit noch nicht. Zweitausend Jahre später hatte sich der heiße Tipp bis nach Italien herumgesprochen. (Bevor jetzt gelästert wird: die Bundesbahn hatte daran keine Schuld!) Naja, vielleicht sind die Römer ja auch alleine darauf gekommen, das jedenfalls behaupten sie Stein und Bein. Die Auswanderer haben dann die Nudeln mit über den Ozean genommen. Wir haben dafür von dort die Kartoffeln bekommen. Aber darüber lesen wir woanders. Hierzulande hatte es die Nudel nicht ganz leicht sich gegen die schier übermächtige Konkurrenz von Brot und Knödeln zu behaupten und musste bei der "Einwanderung" der Kartoffel sogar Domänen räumen. Den Italienern (und nicht den Chinesen) ist es zu letztlich dann doch zu Danken, dass sich die Nudel heute einen festen Platz auf den Speisekarten erobert hat.
Geschichte der Nudeln
figur
nudel