Im Grunde genommen ist Speiseöl nichts weiter als Fett und besteht wie dieses aus Glycerin und Fettsäuren. Speiseöl wird grundsätzlich nach zwei unterschiedlichen Verfahren hergestellt. Man unterscheidet deshalb zwischen raffinierten und kalt gepressten Ölen.  Beim Raffinieren werden die Pflanzenteile (meist Samen oder Früchte) gereinigt, zerkleinert um danach bei hoher Temperatur das Öl herauszupressen.  Es gibt auch Herstellungsverfahren mittels Lösungsmitteln, wie Hexan etc. Das Rohöl wird danach raffiniert, also bei hoher Temperatur und hohem Druck von von allen Fremdstoffen gereinigt. Bei dieser Herstellungsart gehen natürlich der Eigengeschmack und eventuelle Vitamine flöten. Vorteilig ist aber, das ich die so gewonnenen Öle ohne Probleme auch bei heimischen Koch- und Backtätigkeiten nutzen kann. Bei kalt gepresstem Öl werden die gereinigten Früchte oder Samen zerkleinert und das Öl dann unter Druck herausgepresst. Die dabei entstehende Wärme darf  nicht größer werden als 60° C. Danach wird das Öl dann mittels Zentrifugen und Filtern mechanisch gereinigt. Bei diesem Herstellungsverfahren bleiben der Geschmack und die Vitamine weitgehend erhalten. Zu Erhöhung des Eigengeschmacks werden einige Samenarten vor der Verarbeitung geröstet. Kaltgepresste Öl verwendet man vorwiegend für Salate, Marinaden und Gemüse.    
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Über das Öl
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