Moderne Speiseöle, die im Handel erhältlich sind, sind entweder aus einer Pflanzenart hergestellt oder bilden eine Mischung verschiedener Öle. Nach einer Pflanze benanntes Öl darf jedoch nur aus Selbiger gefertigt sein, also Sonnenblumenöl darf nur aus Teilen der Sonnenblume bestehen. Andere Öle, genannt "Pflanzenöl" oder "Tafelöl" sind Mischöle. Wichtig beim Öl ist seine Reinheit, aber vor allem seine Hitzebeständigkeit. Achtung, nicht alle Öle eignen sich zum Backen, Braten oder Frittieren ! Faustregel: Mischöle sind in der Regel vielseitiger einsetzbar. Kaltgepresstes Öl ist das Auserlesenste, da bei dieser Gewinnungsmethode sich nur die aromatischsten Bestandteile lösen. Der Einsatz höherer Temperaturen bringt  zwar eine größere Ausbeute, geschmacklich jedoch leidet die Qualität.
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Neben Olivenöl finden wir vor allem noch Sonnenblumenöl, Rapsöl, Diestelöl, Maiskeimöl, Leinöl, Weizenkeimöl, Erdnussöl oder Sesamöl in den Ladenregalen. In der "gehobenen" Gastronomie haben wir  Öle aus Walnüssen, Traubenkernen, Haselnüssen,  Kürbiskernen, Mandeln oder Senfsamen. Diese Öle zeichnen sich durch einen feinen würzigen Geschmack, sowie durch einen exzellenten Preis aus. Neuester Geheimtipp ist das Hanföl.
Ölsorten
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