Der Pfeffer ist die getrocknete Frucht des
Schwarzpfefferstrauches, eines Gesträuches, welches in Hopfenart an Stangen
kultiviert wird. Es gibt im wesentlichen schwarzen, weißen, grünen und
roten Pfeffer. Der selten anzutreffende rosa Pfeffer ist kein Pfeffer im
botanischem Sinn. Die 4 Pfeffersorten stammen alle vom gleichen Strauch und
unterscheiden sich nur durch den Erntezeitpunkt und
die Nachbehandlung. Der schwarze Pfeffer wird kurz vor seiner Reife geerntet
und bei mäßigen Temperaturen in der Sonne getrocknet. Weißer Pfeffer wird
bei voller Reife gepflückt, dann entfernt man die äußere Hülle. Dadurch
bleibt nur der schärfere Kern erhalten. Weißer Pfeffer ist dadurch teurer
als Schwarzer. Sehr lange vor der Reife wird der, am Ende einer Prozedur von
Salzlaken und sauren Flüssigkeiten grüne Pfeffer, geerntet. Er bleibt
dadurch weicher und hat eine weitaus geringere Schärfe. Erntet man den
Pfeffer voll reif, behandelt ihn dann wie den grünen Pfeffer und
trocknet ihn anschließend wieder, erhält man den seltenen, sehr teuren roten
Pfeffer. Weitere Verwandte des Pfeffers sind der lange Pfeffer
aus Indien und Indonesien, der Szechuanpfeffer aus China und der
Kubebenpfeffer aus Java. Alle haben eines gemeinsam: Sie geben unseren
Speisen ein unverwechselbares Aroma und eine angenehme Schärfe.


Was ist Pfeffer ?