Rettich (Gartenrettich, Raphanus sativus)

Rettich kommt eine hohe ernährungsphysiologische Bedeutung zu. Mit dem höchsten Basenüberschuss gehört Rettich zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsen. Den ihm innewohnenden Senfölen ist auch die Diät- und Heilwirkung zuzuschreiben. Rettich wirkt appetitfördernd und bei Gallen- und Leberleiden sowie bei Gicht und Gelenkrheumatismus. Rettichsaft mit Zucker oder Honig hilft gegen Husten, Heiserkeit und chronische Bronchitis.

Rettich ist bis 10 Tage, bei kühler und nicht zu trockener  Aufbewahrung haltbar.
Rettich wird vor allem  roh gegessen – gerieben, geschnitten, als Brotbelag oder zu Salaten, aber auch als Rettichauflauf oder Rettichsuppe. Beim Erhitzen geht allerdings der Rettichgeschmack stark verloren. Auch durch salzen verliert er an Wasser und kann dann faserig schmecken.